Ich finde Deine Analysen grundsätzlich genau richtig, denn in diesen "speziellen" Gebieten gibt es wohl wirklich ziemliche Probleme.
Ich trage meinen Helm z.B. im sehr vollen St. Moritzer Skigebiet, wenn die Pisten hart und platt sind.
Weiter trage ich ihn, wenn ich mal so richtig Gas geben will, was sich für mich aber mit vollen Pisten ausschließt.
An anderer Stelle hier habe ich schonmal meine Meinung dazu geschrieben und die lauet so ungefähr:
Wir brauchen keine Pistenpolizei und keine Helmpflicht - Wir brachen mehr Buckel.
Das ist natürlich viel zu pauschal, trifft aber imho trotzdem ziemlich genau zu.
Viele kleine Skigebiete mit SLs, Naturschnee, nicht remodellierten Pisten oder bucklige Verhältnisse nachmittags nach ergiebigen Neuschneefällen beweisen mir immer wieder, dass es pistentechnisch an der Bereitstellung von verheereneden Carvingautobahnen (die dazu noch die Landschaft zerstören) liegt, dass es mittlerweile so weit gekommen ist.
Zusätzlich kommt natürlich noch hinzu, dass sich der "Touriproll" des Öfteren betrinkt, dann auf platten Pisten dank Carvern im Höllentempo sich und Andere gefährdet.
Auf einer Buckelpiste würde er garnicht erst schnell
Das Ganze potenziert sich mit den überfrequentierten Pisten und "Betonschnee" nochmals.
Ich sehe es übrigens nicht ein, mich deshalb mit einer Helmpflicht gängeln zu lassen, sondern beanspruche für mich, selbst darüber zu entscheiden, wann ich einen Helm trage und wann nicht.
Abgesehen davon ist es mir unter dem Helm viel zu warm, dass ich z.B. beim Buckel Fahren ernsthafte Probleme mit dem Temperaturhaushalt bekomme, wenn es nicht garade -20° sind.
Ich begrüßte es, wenn die Kapazitäten der Bahnen die Pisten nicht überforderten, kein oder kaum Alkohol im Gebiet ausgeschenkt würde (außer einem Gläschen Wein oder einem Bier zum Esen z.B.),
keine Remodellierung in mehr als dem unbedingt erforderlichen Maße (Felsen weg etc.) stattfände, weniger exzessiv plattpräpariert würde etc.
OK, einige meiner Vorschläge wären für diverse Gebiete das finanzielle Aus
