Ovronnaz // 20. März 2025 // Tsantonnaire - oh là là!

Nachdem ja praktisch die ganze vergangene letzte Woche Traumwetter anstand, stand für mich relativ schnell fest: ich muss wieder auf die Bretter. natürlich am besten unter der Woche. In die engere Wahl kamen diesmal Glacier 3000 (da war ich auch tatsächlich noch nie). Oder eben Ovronnaz. Da war ich Ende 2022 zum ersten Mal. Bericht von damals siehe hier:
http://www.sommerschi.com/forum/viewtopic.php?f=8&t=4964&p=56171&hilit=ovronnaz#p56171Leider hatte mich dannzumal das Gebiet nicht so überzeugt, dies vor allem deshalb, weil die obersten beiden Lifte - Tsantonnaire und Petit Pré zu waren. Ohne diese beiden Lifte, genauer vor allem ohne den Tsantonnaire-Schlepper, ist Ovronnaz zwar nett. Mehr aber auch nicht.

Da aber sowohl Tsantonnaire und Petit Pré geöffnet waren, entschied ich mich zu guter Letzt doch für Ovronnaz. Eine gute Wahl! Und die zweite Chance, die Ovronnaz erhalten hat, hat sich voll und ganz gelohnt. Zu den Bedingungen: es war zwar einiges los (mehr als erwartet), aber null Problem. Anstehen musste ich nirgends, und auch auf den Pisten war es meistens sehr angenehm leer. Einzige Ausnahmen waren ein paar grössere Schülergruppen, die sich im Gebiet tummelten.
Toll am Skigebiet Ovronnaz finde ich die vielen unterschiedlichen Expositionen der Pisten, und dies trotz der südseitigen Sonnenlage. Gerade auf den Pisten vom Tsantonnaire gab es ganztags noch Pulverschnee - und das trotz Temperaturen von 19 Grad im Tal. Apropos: an der Sonne war es knallig heiss. Die Leute (inklusive mir) sassen in den Restaurants in T-Shirts draussen.
Dementsprechend war auch der Schnee-Mix: Super-Firn, attraktiver Sulz, weicher Pulver, harte Passagen und teilweise bremsiger Nassschnee - es war alles dabei. Am Genialsten war die grossartige Talabfahrt, die ich gleich ganz am Anfang zweimal absolviert habe. Ich war offenbar einer der ersten, der auf der noch total frisch gewalzten und unverspurten roten und schwarzen Variante untergedonnert bin. Ein Erlebnis der absoluten Sonderklasse. Erstaunlicherweise waren die beiden Pisten bereits kurz nach neun Uhr morgens ganz leicht sulzig, aber weder zu hart noch zu weich. Ooooh, war das grandios auf diesem Pistenteppich!
Zu den Bildern:
Herrlich die Gegensätze zwischen Winter und Frühling:














Start in Ovronnaz. Tageskarte steht mit 61 Franken zu Buche. Der oberste Parkplatz war bei meiner Ankunft noch nicht ganz voll. So muss es sein. Ich möchte aber nicht wissen, wenn alle Parkplätze im Dorf voll belegt sind...




Ein Teil der grandiosen Talabfahrt:

Blick vom Sessel auf das frühlingshafte Ovronnaz und das Rhonetal:








Mittelstation "Jorasse":





Der Spass beginnt: der Beginn der Talabafahrt ist ein Ziehweg...

Danach gibts eine schwarze und eine rote Variante. Die schwarze war im oberen Teil leider nicht frisch präpariert, aber dennoch bestens befahrbar:










Coole Muldenlage der Talabfahrt. Im Frühling zehnmal besser als im Dezember!




Fortsetzung folgt...